Bhakti Yoga ist im Hinduismus die Bezeichnung für den Weg der liebenden Hingabe an Gott, der meist als persönlich angesehen wird. Bhakti Yoga nutzt Gefühle als einen Weg, Gott nahezukommen oder sich mit ihm zu vereinen. Die Verehrung kann viele Formen annehmen, einige traditionelle Ausdrucksformen sind:
Japa - Die Wiederholung göttlicher Namen oder Mantren in Gedanken oder in Worten.
Kirtana - Rhythmischer Wechselgesang ebensolcher göttlicher Namen und Mantras. Dabei singt ein Sänger oder auch der Guru das Mantra vor, und die Gemeinde singt nach.
Bhajans - Das gemeinsame Singen religiöser Lieder.
Pujas - Religiöse Zeremonie bei der vor einer Statue oder einem Bildnis der Gottheit (oder auch eines Gurus) symbolisch Artikel wie Früchte, Reis, Licht und eine Kokosnuss dargebracht werden.
Seva - Dienst an der Gottheit. Jede Tätigkeit kann als Dienst an der Gottheit verstanden werden und ihr innerlich dargebracht werden. Dabei sollte man gemäß der Bhagavad Gita nicht an den Früchten der Handlung haften und sich selbst nicht als den Handelnden sehen. Diese Einstellung wird auch Karma Yoga genannt.